Giorgia Sogos – Simone Weil. Private Überlegungen

48 S., Broschur mit Klammerheftung, 21 x 14,8 cm

ISBN 978-3-945177-95-2, 1.  Auflage 2022

€ 10,00

 

Im vorliegenden Buch werden das Denken, das Glauben und das Handeln der größten Philosophin
des 20. Jahrhunderts, Simone Weil, mit denen meines Urgroßvaters verglichen, dem Intellektuellen
Dante Wiquel, einer der emblematischsten und einzigartigsten Persönlichkeiten meiner Familie.
Beide Nachkommen von Karl Marx, Simone und Dante, traten in den zwanziger Jahren des 20.
Jahrhunderts als echte Kämpfer zugunsten der Arbeiter auf, und sie selbst wurden einer von ihnen.
Neben der Verteidigung der wirtschaftlichen und sozialen Rechte der Arbeiter sowie der Fürsorge für
die Ärmsten zeigt sich ihre Ähnlichkeit auch auf religiöser Ebene, insbesondere im Verhältnis zum
Katholizismus. In den turbulenten Jahren des faschistischen Italiens spielte der Kardinal Luigi
Maglione, sein Cousin, eine entscheidende und rettende Rolle im Privat- und Familienleben meines
Urgroßvaters. Dante sah Simone Weil jedoch weiterhin als eine Fortsetzerin des Kampfes für die
Arbeiteremanzipation und die soziale Gerechtigkeit in Frankreich. Er projizierte in sie seinen vom
italienischen Faschismus unterdrückten Wunsch nach Handlung und Freiheit. Durch diese
persönliche und private Arbeit, die als Teil der ausführlichsten historischen Autobiographie meiner
Familie entstanden ist, werden Verwandtschaften und Divergenzen hervorgehoben, die sich aus den
historischen und privaten Ereignissen des 20. Jahrhunderts ergaben. Neben der außerordentlichen
Tätigkeit Simone Weils möchte ich mit diesem Buch dem Mut und der Beharrlichkeit meines
Urgroßvaters DanteWiquel als unbestrittenen Helden meiner Familie huldigen.

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