EMFA (Hg.), Nationalität? Vielfalt …

Ausgewählte Beiträge aus den Kategorien Kinder- und Jugendgeschichten, Erzählungen und Kurzgeschichten sowie Lyrik des Literaturwettbewerbs zur 12. Bonner Buchmesse Migration 

184 S., Broschur

ISBN 978-3-945177-73-0, 1. Auflage 2019

€ 10,00

Mit Beiträgen von:

Kinder- und Jugendgeschichten: Heike van den Bergh, Ingrid Kansy, Oliver Meiser, Faruq Mirahmadi, Werner Stangl

Kurzgeschichten und Erzählungen: Samer Al Najjar, Isabel Folie, Constanze Geert, Oliver Graf, Brigitte Heidebrecht, Marget Küllmar, Jutta Krähling, Josef Krug, Kerstin Meixner. Regina Schleheck, Volker Stahlschmidt

Lyrik: Richard Barth, Max Bauer, Cornelia Biermann, Jürgen Borchert, Ralf Burnicki, Laurenz Classen, Molla Demirel, Bettina Engel-Wehner, Gabriele Franke, Reinhard Großmann, Harald Kappel, Kerstin Kurrat, Elisabeth ba Schmid, Karin Schneider, Peter Schütt, Martina Sens, Petra Stabenow, Volker Theodorczyk, Christine Zickmann

 

Wir befinden uns in Zeiten der Mobilität und auch in einer Zeit, in der nationalistische Bewegungen zunehmen. Insbesondere im Bereich der Migration können Assoziationen bei dem Motto„Vielfalt gestalten – Demokratie leben“ sehr unterschiedlich sein. So stellen Demokratie und Freiheit im Geiste und in der Mobilität für viele Menschen noch lange keine Selbstverständlichkeit dar. Dies gilt auch für viele Menschen, die in einer Demokratie geboren und aufgewachsen sind.

Mit dem diesjährigen Literaturwettbewerb unter dem Motto „Nationalität? Vielfalt…“ wollten wir, dass die Autoren in drei Gattungen die Themen Flucht und Integration der Geflüchteten sowie die Sichtweisen der Akteure aus der Aufnahme- und Migrationsgesellschaft unter religiösen und kulturellen Aspekten bearbeiten. Wie auch bei den letzten Literaturwettbewerben wurden uns zahlreiche Texte eingereicht, aus denen die ausgewählten in diese Anthologie aufgenommen wurden.

Wir hoffen, dass es uns auch diesmal gelungen ist, durch das Thema„Vielfalt gestalten – Demokratie leben“ Paradoxien geweckt zu haben, Grenzerfahrungen aufzuzeigen, Ansprüche und Wirklichkeiten zu benennen sowie Hoffnungen und Träume sichtbar gemacht zu haben. Dank an alle Literaturschaffenden, die sich mit den Themen Migration, Interkulturalität und dem gesellschaftlichen Zusammenleben auseinandergesetzt haben.